In Italien, Frankreich sind sie sehr beliebt, aber auch in Deutschland werden sie immer beliebter, und man kann sie immer häufiger auf dem Markt finden. Sie wirken Harntreibend und entschlackend, stärken die Leber und fördern die Fettverdauung. Cynarin hilft, den Körper zu entgiften und den Cholesterinspiegel zu senken. Sie enthalten auch Vitamin C, Vitamin E, B und A. Cynarin findet man auch im Likor wie Cynar der hauptsächlich aus Artischocken hergestellt wird. Cynar wirkt durch den Inhaltsstoff Cynarin der Artischocken leicht verdauungsfördernd, und man trinkt ihn gern als Aperitif. Auch Artischockentabletten sind zur Förderung der Verdauung immer mehr gefragt.

Artischocken sind sehr gesund, kalorienarm
und auch für Diäten sehr gut geeignet.
Man sollte besonders achten, dass die Köpfe geschlossene und die Blütenblätter ohne braune oder trockene Flecke sind. Die Artischockenköpfe sind grün bis grünviolett, dann ist das Herz sehr fleischig.
Die Artischocke bewahrt man roh, und nie gekocht, einige Tage im Kühlschrank auf. Man muss dann darauf achten, ihm seinen Stiel zu lassen, um die Artischocken vor der Oxydation zu schützen. Im übrigen raten einige, die Artischocke wie Blumen aufzubewahren:
Einige Tage bei Raumtemperatur in einem Topf mit gefüllt leicht gesüßten Wassers.
Man kocht sie im Wasser mit Salz, und ein Schuss Essig oder eine Scheibe Zitrone.
Artischocken schmecken am besten, wenn man die ganze Köpfe so weich gekocht serviert, dass man die Blätter abzupfen kann. Jeder hat ein Kopf auf dem Teller, zupft Blatt für Blatt ab, dippt jedes Blatt in eine, weiße Sauce, eine Vinaigrette oder Crème fraîche und lutscht es aus. Das Herz ist besonders fein. Als Antipasti mit Olivenöl ist es ein Genuss.
Einige kleine violette Artischocken, werden manchmal unter dem Namen Poivrades vermarktet , sie sind im Herz ohne Heu. Wenn man sie in schmalen Riemen schneidet, kann man sie mit einer Soße, roh verspeisen.