Safrangehört zur Familie der Krokusgewächse. Die hellvioletten Blütenblätter sind das teuerste Gewürz der Welt und begehrt seit 3000 Jahren. Teuer wie Gold ist Safran immer noch. Das ist zum verstehen, wenn man weißt, dass etwa 70 000 Blüten ergeben nur ein Kilogramm mit 200 000 Fäden. drei Wochen lang im Herbst, wenn der Safran blüht, ist man nur mit der Ernte beschäftigt.

Die Safranfäden geben den Speisen
eine schöne gelbe Färbung.
Die Safranblüten werden noch einzeln gepflückt, das ist sehr mühsam. Nun darf Safran nicht mehr die Sonne sehen, auch nicht, um zu trocknen. Für das Trennen der Blütenblätter von den Safranfäden gibt es zum Glück schon eine mechanische Hilfe.
Der Safran hat einem feinen, zartbitter-süßen Geschmack und verfeinert viele Gerichte. Man braucht ihn aber nur in winzige Mengen. Als Pulver oder Fäden, für die Bouillabaisse oder die spanische Paella, darf er nie fehlen. Für Reisgerichte, Risotto oder Fisch passt sein Aroma sehr gut. Für Geflügelsaucen, oder Lammgerichte gibt er eine besondere Note. In der mediterranen und orientalischen Küche wird er sehr häufig zum vielen Gerichte gebraucht. Der intensiv gelbrote Farbstoff löst sich in Sekunden in Brühe, oder Wasser. Man darf ihn aber nie in heißes Fett schütten, dann verliert er sein Aroma.
Heute braucht die Industrie der Safran als Gelb-Färbemittel, für Backwaren, und auch für Kosmetik. Auch zur Likörbereitung von besonders exquisite Liköre, wie Chartreuse wird Safran.